Geschichte

Zum 60-jährigen Bestehen: 
Eine Zusammenstellung der Vorstände des Schulvereins seit Gründung.


 

Broschüre 50 Jahre Schulverein

Broschüre 50 Jahre Schulverein

Broschüre
„50 Jahre Schulverein Gymnasium Grafing (1953 – 2003)“

76 Seiten (pdf, 3,2 MB)

Zusammengestellt von Ursula Sauer
zum 50-jährigen Bestehen des Schulvereins im Jahre 2003

Die Entstehung

Mit der Gründung des „Schulvereins“ am 28. Februar 1953 reagierten Eltern auf die Not der Nachkriegsjahre, die die Existenz der damals einzigen „Höheren Schule“ des Landkreises nach knapp siebenjährigem Bestehen ernstlich bedrohte. Träger der Schule war damals ein Zweckverband bestehend hauptsächlich aus den Gemeinden Grafing und Ebersberg. Die Finanzierung der Schule war durch die Leistungen der Zweckverbandsgemeinden und durch Erhebung eines Schulgeldes gewährleistet.
Durch eine Verfügung der amerikanischen Militärregierung im Jahre 1948, musste bis zum Schuljahr 1950/1951 die volle Schulgeld- und Lehrmittelfreiheit hergestellt werden.
Die finanzielle Situation des Zweckverbandes als damaligem Schulträger war durch die verordnete Schulgeld- und Lehrmittelfreiheit so prekär geworden, dass mit dem Ende des Schulbetriebes gerechnet werden musste.
Angeregt durch Bürgermeister Huber, Schulleiter Dr. Fischer und Brauereidirektor Dr. E. Müller wird der „Verein zur Erhaltung der Realschule Markt Grafing“ durch die Schülereltern gegründet.
Die Schülereltern traten geschlossen dem Verein bei, der in der Folgezeit mit den Beiträgen und Spenden dringendst benötigte Lehr- und Unterrichtsmittel zur Verfügung stellte.
Der erste Vorsitzende wird Herr Dr. E. Müller; ferner Vorstand sind: Herr Inspektor Brünn, Frau Käthe Frenkel, Frau Eichinger und Herr Forstmeister Mantel.
Durch ihre Entschlossenheit gelang es den Eltern den Betrieb „ihrer“ Schule aufrecht zu erhalten.

Die Geschichte der Schule, von ihren Anfängen in der „Villa“, der Geflügelfarm in der Wasserburgerstraße (später Goetheinstitut), der zwischenzeitlichen Unterbringung in der ehemaligen Volksschule an der Rotterstraße, den Bezug des Neubaues an der Jahnstraße im Jahre 1962, ist bis heute auch die Geschichte des „Schulvereins“, der die Entwicklung unseres Gymnasiums zu einer modernen und leistungsfähigen Schule seit seiner Gründung mit großem Engagement begleitet hat.

Aus dem „Verein zur Erhaltung der Realschule Markt Grafing“ wird 1959 der „Verein zur Förderung der Oberrealschule Grafing b.M.“.
Nach der Umbenennung der Oberrealschule in Gymnasium am 1. August 1965 bekommt auch der Schulverein seinen heutigen Namen:

Verein zur Förderung des Gymnasiums Grafing e.V.

Auch unser Verein hat wie unsere Schule Höhen und Tiefen durchlebt. So stand er im Jahre 1971 kurz vor seiner Selbstauflösung, der Schulstandort war gesichert, der Verein schien seinen Sinn verloren zu haben. Eine knappe Mehrheit der Mitglieder stimmte damals für den Fortbestand.

Der Schulverein versteht sich als Selbsthilfeeinrichtung, die dort einspringt, wo von keiner Seite Hilfe erwartet werden kann.
Unseren Mitgliedern, Förderern und vielen Spendern ist es zu verdanken, dass der Schulverein seit seiner Gründung dem Gymnasium Grafing einen Betrag von mehr als 1.000.000 DM zukommen lassen konnte.

Für die Schule ist das eine wertvolle ergänzende Hilfe, die speziell auf die Situation des Gymnasiums Grafing und seiner Schüler ausgerichtet ist. Neben vielen Sachleistungen werden insbesondere auch Vorhaben unterstützt, die für den Zusammenhalt der Schüler und das Schulklima von erheblicher Bedeutung sind: Förderung von Theater, Konzerten, Fahrten, Unterstützung der SMV und vieles andere.

Damit der Schulverein auch in Zukunft seinen Beitrag zu einer lebendigen Schule, die über die reine Wissensvermittlung hinaus geht, leisten kann, ist er auf Unterstützung angewiesen.
Ein Verein lebt durch seine Mitglieder: Es sind hier nicht nur die Eltern der Schüler angesprochen – jeder kann Mitglied oder Förderer werden.

Wer sagt: „Ein Verein ist nichts für mich“, kann auch mit einer kleinen oder auch größeren Spende einen Beitrag leisten.